Die Entwicklungsgeschichte von Kopp

 

  

Die Chronik der Firma Heinrich Kopp beginnt in Reinheim (Odenwald) im Jahre 1927. Die dort gegründete kleine Spezialfabrik fertigte hauptsächlich Schalter für den Export. Die Marktbedürfnisse im In- und Ausland machten eine schnelle Erweiterung des Programmes notwendig.

  

Das erklärt die Verlagerung des Betriebes im Jahre 1934 nach Sonneberg (Thüringen). In diese Zeit fällt auch die erstmalige Beschäftigung mit Kunststoffteilen, die dank ihrer hervorragenden Isoliereigenschaften schon sehr bald in zunehmendem Ausmaß von Kopp gefertigt und eingesetzt wurden. Vor dem Kriege exportierte das Unternehmen bis 85 Prozent seiner Produktion vor allem nach Übersee. Während des Krieges gelang es trotz erschwerter Bedingungen die Stellung zu halten und auszubauen, bis zu 500 Beschäftigte in dieser Zeit zeugen davon. Mit dem Kriegsende und der entschädigungslosen Enteignung in der damaligen sowjetischen Besatzungszone schien das Schicksal des Unternehmens besiegelt. Unternehmerische Aktivität führte jedoch zum Neuaufbau in Kleinblankenbach im Kahlgrund.

  Über weitere Stationen in Alzenau und Schöllkrippen gelang dann im Jahre 1956 der entscheidende Schritt mit dem Erwerb des Betriebsgeländes in Kahl am Main und dem Beginn des Aufbaues eigener Fertigungsstätten.
  Gründung der Tochtergesellschaft Österreichische Kopp Ges.mbH in Dornbirn in Österreich, um den dortigen Markt direkt und optimal zu betreuen. Durch die sehr erfolgreiche Tätigkeit und das schnelle Wachstum wurden Umzüge, zunächst ins benachbarte Lustenau und 1980 in den heutigen Betriebsstandort Aigen notwendig.
Bis heute wird von hier aus der österreichische Markt sowie verschiedene osteuropäische Länder betreut und durch das Logistzentrum mit Ware versorgt.
  Gründung des Produktionsstandortes Kaplice in der tschechischen Republik. An diesem Standort werden bis heute Systemprodukte aus dem Bereich Schalterprogramme, Steckdosenleisten und Geräteschutzüberspannungsfilter produziert, die zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Kopp-Sortiments gehören.
  Im Jahr 1992 entsteht für die neu entwickelte Produktlinie Verteilereinbaugeräte eine weitere hochmoderne Produktionsstätte in Hildburghausen (Thüringen).
  Im Jahr 1993 wird die Niederlassung in Ungarn gegründet. Von vom Standort in Vecsés werden der ungarische und rumänische Markt mit 14 Mitarbeitern betreut.
  Mit dem Bau eines leistungsfähigen Logistik-Centers im Hauptwerk Kahl wird die Möglichkeit geschaffen, individuelle Kundenanforderungen schnell und flexibel zu lösen. Unter Einsatz einer hochmodernen Distributionsanlage verlassen jede Woche mehrere tausend Sendungen unser Haus.
  Mit der Übernahme durch Actuant Corp. aus den USA wird die internationale Ausrichtung von Kopp weiter verstärkt. Die sich aus dieser Partnerschaft ergebenden Synergieeffekte erweitern nicht nur zunehmend das bestehende Produktportfolio sondern fördern die Fortsetzung des Actuant-Slogans „The Drive to Lead“ auch in Europa.
  Mit der Übernahme des niederländischen Marktführers Dresco in den Actuant-Konzern wird ein wichtiger Schritt in die Stärkung der Europäische Position getätigt.
  Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung konsolidiert Actuant sein Elektrosegment unter dem Dach von „Kopp Europe“; alle europäischen Aktivitäten werden im Sinne einer zeitgemäßen Matrixorganisation zentral vom "Headquarter" in Kahl am Main koordiniert und gesteuert.

Im Zuge der Standortstraffung und -Konsolidierung verlagert Kopp die Fertigung von Kaplice (CZ) nach Messadine, Tunesien und konzentriert seine Schalterfertigung auf den Standort Kahl am Main.

Entsprechend der  "Kopp Europe"-Strategie firmiert die „Österreichische Kopp Ges.mbh“ in die „Kopp Austria GmbH“ um, das Elektrogeschäft der holländischen Tochter DRESCO wird unter Kopp Benelux forciert und harmonisiert.
 
 
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